Stefan Schreiber, Tenorsaxophon, Bassklarinette
Markus Heinze, komp, Baritonsaxophon
Georg Janker, b.
Mäx Huber, dr.
Die Formation um den Saxophonisten Markus Heinze schafft aus zerklüfteten Grooves, fröhlich-verwirbelten oder brüchig-schönen Melodien und mitunter lawinenartiger Expressivität einen Sound, der auf unseren Bühnen seinesgleichen sucht. Als hätten Albert Ayler, Tom Waits und Strawinsky mal was zusammen machen wollen.
Freiheit, Kreativität und Frische, wie man sie sonst eher aus Avantgarde- und Improvisations-Projekten kennt, blühen hier in einem satt groovenden Kontext. Souverän können die Musiker auch mal eine Form improvisatorisch zerbröseln, um sie später aus den herumliegenden Splittern wieder zusammenzusetzen. Oder sich in schwindelerregende solistische Höhenflüge katapultieren. Da macht das Gravitationsgesetz dann einfach mal Pause und der Aufwärtssog nimmt das Publikum mit in die Schwerelosigkeit: Dorthin, wo man sich fühlt, als wäre Freejazz zum Tanzen gemacht – ohne Boden unter den Füßen