Annabell Sultan
Tanja Amelyanenka, Geige
Karl Muskini, Pos., synth.
Das Programm ist bunt, es gibt Eigenkompositionen, aber auch Interpretationen.
Der Humor ist verirrt, die Absichten verquer, die Ideen torenhoch und endlos.
Musik für den gehobenen Hörgenuß, Viel Spaß.
Dähn & Settelmeyer
Friedemann Dähn – Cello, Live-Elektronik
Bernd Settelmeyer – Drums, Perkussion
Cello und Schlagzeug – das klingt zunächst nach Kontrast. In diesem Duo wird daraus ein gemeinsamer Körper: pulsierend, atmend, treibend. Aus dem Jazz kommend, aber nicht dort bleibend, bewegt sich die Musik zwischen klaren Grooves und offener Improvisation.
Das Cello erweitert seine traditionelle Rolle und agiert als Gitarre, Bass, Gesangsstimme und perkussiver Impulsgeber zugleich. Das Schlagzeug arbeitet mit Texturen, Akzentverschiebungen und dynamischer Feinzeichnung. Improvisation bedeutet in diesem Kontext nicht Beliebigkeit, sondern Zuhören, Reagieren, Risiko. Humor ist dabei ausdrücklich erlaubt – in überraschenden Wendungen, trockenen Pausen oder augenzwinkernden Brüchen, wenn das scheinbar Ernsthafte kurz aus dem Gleichgewicht gerät. Im Zentrum steht eine Musik, die im Jetzt entsteht: unmittelbar, intensiv , voller Gefühl und getragen von einer außergewöhnlichen musikalischen Kommunikation.
Friedemann ‚Fried’ Dähn (Cello und Elektronik). Seine vielfältigen und stilistisch sehr unterschiedlichen Tätigkeiten umfassen Jazz, elektronische Musik, audiovisuelle Projekte und innovative Projekte in musikalischen Grenzgebieten,. Von 2002 bis 2012 unterrichtete er als Professor für Audiogestaltung an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Hall. Er ist künstlerischer Leiter des Camp Festival – international festival for visual music und kuratiert die Reihe ‚Sonic Visions‘ im franz K. In Reutlingen.
Der Schlagzeuger und Perkussionist Bernd Settelmeyer studierte zuerst in München bei Rudolf Roth, danach an der Musikhochschule Stuttgart bei Pierre Favre. Schon bald begann er, sein Instrumentarium zu erweitern und Elemente aus anderen Kulturkreisen mit in das eigene Spiel einzubeziehen. Die Arbeit mit unterschiedlichsten Formationen und Musikern führte zu einer regen Konzerttätigkeit, auch in anderen Ländern wie der Schweiz, Rußland, Österreich, Indien, Südafrika oder Amerika. Neben zahlreichen CD-Aufnahmen gab es Fernsehauftritte (ARD, 3Sat, SWR), Rundfunkmitschnitte (SWR, Radio Bremen, BR, Deutschlandradio), sowie spartenübergreifende Projekte mit Schriftstellern (J. Nauom, P. O. Chojewitz), Filmmusik (z.B.: „River and tides“ – Andy Goldsworthy), Theater (Staatstheater Stuttgart, Landesbühne Esslingen).