Vergangene Veranstaltungen
Sven Ochsenbauer TrioMi. 04.02.26 HIRSCHWIRT MOOSBURG, 20:25 , EINTRITT FREI
the art of piano trio
Sven Ochsenbauer - Piano/ Komposition
Markus Schlesag - Kontrabass/ E-Bass
Stefan Spatz - Schlagzeug/ Percussion
Das „Sven Ochsenbauer Trio“, bestehend aus Sven Ochsenbauer (Piano/ Komposition), Markus Schlesag (Bass) und Stefan Spatz (Schlagzeug) hat sich durch zahlreiche Konzerte in Deutschland und im benachbarten Ausland (Österreich/ Tschechien) sowie durch diverse CD-Veröffentlichungen überregional einen hervorragenden Ruf in der Musikszene erspielt. Das Programm besteht aus den gehaltvollen Kompositionen des Pianisten und Bandleaders SvenOchsenbauer. Es werden auch einige brandneue Stücke von ihrem bald erscheinenden neuen Album präsentiert.
Sven Ochsenbauer ist ein international renommierter Jazzpianist und Komponist und kann auf eine Vielzahl an Veröffentlichungen verweisen. Sein vielfältiges kompositorisches Schaffen ist auf diversen CD-Veröffentlichungen mit Klaviertrio (Klavier, Bass, Schlagzeug), Solo-Klavier oder als Sideman in diversen anderen Besetzungen dokumentiert. Er arbeitet als Filmmusik-Komponist und Arrangeur. Außerdem sind einige seiner Werke beim Verlag netmusica (BadenWürttemberg) im Druck erschienen. Darunter sind Kompositionen für Klavier solo, Gitarre und auch kammermusikalische Werke für verschiedene Besetzungen. Aktuell stehen zudem gleich zwei Solo-KlavierVeröffentlichungen an! „HoamadJazz - die Zweite!“: Der zweite Teil seiner außergewöhnlichen CD „HoamadJazz“, bei der er traditionelle Volkslieder in den Kontext des Jazz setzt. Und das Album „Circles“ mit acht neuen, abwechslungsreichen Kompositionen Ochsenbauers.
Markus Schlesag absolvierte sein Kontrabass-Studium am Meistersinger-Konservatorium in Nürnberg. Seitdem ist er mit vielen international bekannten Jazzmusikern auf der Bühne gestanden. Darunter waren unter anderem Auftritte mit Heini Altbart, Bobby Shew, Max Greger jr., Tony Bulluck, Martin Schrack, Klaus Graf, Stefan Holstein, Oscar Klein, Hans Salomon, Dwight Trible, Steve Hooks, Nina Michelle, Bill Molenhof, Joris Dudli, Helmut Nieberle. Außerdem wirkt er regelmäßig an Theaterproduktion mit, z.B. „Kleiner Mann“ von Hans Fallada, „Die Dreigroschenoper“ von Brecht / Weill am Theater Regensburg oder aktuell bei „Jesus Christ Superstar“ am Niederbayerischen Landestheater. Er arbeitet als Komponist und Arrangeur und hat darüber hinaus schon zahlreiche Alben mit Max Greger jr., Charly Antolini, Martin Weiss, Tony Bullock und anderen hochkarätigen Musikern veröffentlicht.
Der Schlagzeuger Stefan Spatz studierte Schlagzeug und Percussion an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz und Wien, sowie am Percussion Institute of Technologie Los Angeles. Diverse Auszeichungen und Fortbildungen komplettieren seine künstlerische Reife. Der gefragte Musiker trat schon mit zahlreichen bekannten Künstlern in verschiedenen Projekten auf, z.B. Alan Praskin, Oliver Lake, Maria Cristina Godinez. Beim „Sven Ochsenbauer Trio“ stellt er eine musikalische Symbiose mit seinen kongenialen Partnern her, wobei er sein Spiel trotzdem frei gestaltet und darüber hinaus die dynamischen Möglichkeiten des Schlagzeugs voll ausschöpft. Immer im Geschehen arbeitet er Nuancen facettenreich heraus.
Ein spannender und vielversprechender Konzertgenuss!
Auftakt zu 30 Jahre Jazz Club HirschSa. 24.01.26 HIRSCHWIRT MOOSBURG, 16:30
"Auftakt zu 30 Jahre Jazz Club Hirsch" mit Glühwein und Suppe ..... im Hirschn-Biergarten
T.H.I.QMi. 21.01.26 HIRSCHWIRT MOOSBURG, 20:25 , EINTRITT FREI
Julia Hornung, b.
Niklas Rehle, git.
Tom Jahn, p., keys.
Tilman Herpichböhm, dr.
T.H.I.Q. steht hier weder für die chemische Substanz, die zunächst im Verdacht stand, bei Schwerstalkoholikern im Körper gebildet zu werden und mittlerweile nachweislich die sexuelle Aktivität von Nagetieren stimulieren kann, noch für das trendende Schönheitsideal der mittleren hinteren Körperregion.
T.H.I.Q. steht für Tilman Herpichböhm Intellectual Quartet.
Der neu formierte Jazz-Vierer um den umtriebigen Augsburger Schlagzeuger spielt elektronisch, aber keinen Elektro, funky, aber keinen Funk, easy, aber kein Easy-Listening, experimentiert, aber es ist keine experimentelle Musik. Einfach groovy, so wie das Leben vierer Gutgelaunter, die es lieben, miteinander Sound zu machen. Julia Hornung (Bass), Niklas Rehle (Guitar), Tom Jahn (Keys) und Tilman Herpichböhm (Drums) tun das und sind dabei ultra hip. T.H.I.Q. spricht man in Deutschland nämlich sick aus.
Fernanda von SachsenMi. 07.01.26 HIRSCHWIRT MOOSBURG, 20:25 , EINTRITT FREI
Das gibt’s nur einmal
„Sie kennen mich nicht, aber Sie haben viel von mir gehört“, pflegte Werner Richard Heymann zu sagen. Tatsächlich ist der vor über 60 Jahren gestorbene deutsch-jüdische Komponist kaum mehr präsent – ganz im Gegensatz zu seinen Songs wie „Ein Freund, ein guter Freund“ oder „Irgendwo auf der Welt“. Das junge Ensemble der Sängerin Fernanda von Sachsen und der Pianistin Marina Schlagintweit mit Maximilian Hirning am Bass und Tilman Albrecht am Schlagzeug erinnert mit brillanten Arrangements und humorvollen Anekdoten an das bewegte Leben Heymanns, der im pulsierenden Berlin der Zwanzigerjahre die aufblühende Kabarettszene mitprägte und als Generalmusikdirektor der UFA das Genre der Tonfilm-Operette begründete. Als jüdischer Emigrant nach 1933 machte er auch in Hollywood als Filmkomponist mit vier Oscarnominierungen Karriere. Heymanns Songs, die einst die goldenen Leinwände erfüllten, finden nun durch das innovative Duo begleitet von einem groovenden Bass und lebendigem Schlagzeug einen Weg zurück auf die Bühne - und das in einem völlig neuen Licht. Charmant und virtuos entführen Fernanda von Sachsen und Marina Schlagintweit mit ihren modernen Interpretationen in eine Welt, in der die Vergangenheit auf die Gegenwart trifft und die zeigt, wie zeitlos Heymanns Musik ist.
Fernanda von Sachsen ist eine junge Münchner Jazz Sängerin und Komponistin. Ihr ist es wichtig ihrer Meinung und ihren Gefühlen durch ihre Stücke eine Stimme zu verleihen. 2025 erhielt sie für ihre Arbeit den Bayerischen Kunstförderpreis, sowie den Kurt Maas Jazz Award und ist aktuell Finalisten des jungen Münchner Jazzpreises. Ihre Kompositionen (bsp.: Would you say the same if I were a man?) wurden 2024 beim Kulturkreis Gasteig Musikpreis ausgezeichnet. Sie spielte bereits in mehreren Ländern Europas, sowie in Brasilien und Südkorea. Bspw.: Int. Jazzwoche Burghausen, Jazzclub Unterfahrt, BPAM-Festival (Korea), Jazzfestival Craiova (Rumänien).
Marina Schlagintweit (1992) ist eine Jazzpianistin und Komponistin, die seit zwei Jahren in der Leipziger Musikszene in mehreren Projekten künstlerisch neue Wege geht. Neben dem Quartett „Das Gibt’s nur einmal“ und dem Duo „SchlagRechtWeit“ spielt und komponiert sie für das neunköpfige Marina Schlagintweit Large Ensemble, das auf den Leipziger Jazztagen 2024 sein Debüt hatte. Sie gewann den Jutta-Hipp-Preis des Jazzverband Sachsens in der Kategorie Komposition sowie den BMW Young Artist Jazz Award. Zunächst studierte sie zeitgenössische Komposition in Detmold(NRW), bevor sie ein Stipendium für eine artist-residency in der Cité des Arts Paris erhielt und im Anschluss ihr Studium in Jazzklavier und Jazzkomposition in München absolvierte.
Tilman Albrecht studierte von 2013 bis 2019 Musik und Mathematik für das Lehramt in Leipzig. Ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes ermöglichte ihm ein Auslandsjahr am Saint Louis College of Music in Rom. Von 2019 bis 2023 studierte er an der Hochschule für Musik München Jazz-Schlagzeug u.a. bei Bastian Jütte und Christian Lettner im Hauptfach und bei Carlos Veras im klassischen Nebenfach. Seit 2023 unterrichtet er Schlagzeug und Schlagwerk an der Städtischen Musikschule Wolfratshausen und ist mit verschiedenen musikalischen Projekten in München und Leipzig aktiv.
Maximilian Hirning studierte zunächst klassischen Kontrabass an der HMT Rostock, bevor er sein Studium im Fach Jazz-Kontrabass bei Henning Sieverts an der Hochschule für Musik und Theater München absolvierte. Er arbeitet als freischaffender Bassist und Komponist im Bereich Free Jazz, analoge Techno-Musik und Punk. Mit seinem Klaviertrio LBT und dem von ihm komponierten Technoprogramm „Way up in the blue“ gewann er 2018 das Finale des BMW Welt Jazz Award und den Nachwuchs-Jazzpreis der Jazzwoche Burghausen