Vergangene Veranstaltungen
Nähmaschinen 4-tettMi.14.10.26 HIRSCHWIRT MOOSBURG, 20:25 Uhr , EINTRITT FREI
Edi May, sax.
Simon Harscheidt, git.
Eley Ellmer, b.
Nathan Carruthers, dr.
Der kuriose Name dieser Band leitet sich von der Umhüllung eines Gitarrenverstärkers ab, die die Umrisse und die Anmutung einer Nähmaschine hatte. Er passt auch irgendwie auf die Musik des Quartetts um Gitarrist Simon Harscheidt, denn in den Stücken des Münchner Vierers sind die Säume so elegant gearbeitet, dass die Übergänge zwischen Genres wie Jazz, Fusion und Pop fast nahtlos erscheinen. Bei uns präsentiert das deutsch-britisch-amerikanische Nähmaschinen Quartett ihr neustes Albums Circles.
Das besticht durch den Wechsel zwischen sehr energetischen und verträumt-lyrischen Partien, durch Melodien mit Wiedererkennungswert, die sich über einen harmonisch-pfiffigen, satt groovenden Unterbau bewegen. Die Themen haben wirklich Ohrwurmqualitäten und nisten sich schnell im Langzeitgedächtnis der Zuhörerinnen und Zuhörer ein.
AAAPUZMi. 30.09.26 HIRSCHWIRT MOOSBURG, 20:25 Uhr, EINTRITT FREI
(Antwort auf alle Fragen unserer Zeit)
Gerhard Gschlößl, Pos, Sousaphon
Matthias Schriefl, tp., Tuba
Norbert Bürger, git.
Gerade in einer Zeitenwende auf vielen Ebenen freut man sich, dass es endlich eine Band gibt, die alle Wunden unserer Zeit heilen kann.
AAAPUZ (Antwort Auf Alle Probleme Unserer Zeit) deckt mit gradlinigen Grooves auf, was bisher von den Mainstream-Jazzern und -Medien verschleiert wurde, bietet polyrhythmische Konzepte, wo unser Kanzler monoton schweigt, stiftet Harmonie, wo Hass regiert, besteigt mit Pioniertonleitern den Gipfel, den andere nicht zu nehmen wissen, und spannt mit mutigen Intervallen Brücken über tiefe Gräben. Sie schrecken vor unbequemen Taktarten nicht zurück, und verzerren Muskeln und Töne, damit die Wahrheit unverfälscht ans Licht kommt! Andere kratzen an der Oberfläche, wir kratzen am Posaunentrichter des Lichts, um die Welt zu verbessern und aus allen Konzertbesuchern glückliche, strahlende Menschen zu machen! Alle harmonischen, tontechnischen und satztechnischen Gesetze werden außer Kraft gesetzt und die Fantasie in Betrieb genommen. Die Musik riecht nach den Allgäuer Alpen und Berlin Kreuzberg und einer Freisinger Kneipe. Es sind drei bayrische Punks, die verstehen, was Jazzfans wirklich wollen.
Hirsch Spezial - Azumi O E und Tim DahlSa. 26.09.26 HIRSCHWIRT MOOSBURG, 19:00 Uhr, EINTRITT FREI
Azumi O E, Butoh Tanz
Tim Dahl, b.
Der rohe Wert einer Live-Performance ist es, der den Butoh-Tänzer Azumi O E antreibt. Faszinierende, schockierende und spielerische Bewegungen werden mit akribischem Timing choreografiert und schaffen eine visuelle Beziehung zwischen der inneren und äußeren menschlichen Dimension. Azumi nutzt ihre physische Form als Ausdruck und Erkundung völliger Individualität, geleitet von der Idee der kollektiven Einheit. Nach acht Jahren bei der in New York ansässigen Kompanie Vangeline Theater und als Assistenzchoreografin/Haupttänzerin für Butoh-Meister Katsura Kan bemüht sich Azumi O E kontinuierlich darum, künstlerische Konstrukte zu übertreffen. Sie entwickelt regelmäßig experimentelle Projekte durch Solostücke und Kooperationen mit Künstlern verschiedener Medien, diesmal mit dem Klang- und Improvisationsmeister Tim Dahl am Bass.
Jazz Club Hirsch SommerfestSo. 26.07.26 AMTSGERICHTSGARTEN OD. ZEHENTSTADEL,16:00 , EINTRITT FREI
Am Sonntag, 26. Juli steigt das Hirsch Sommerfest mit drei Bands und Festivalfeeling im Moosburger Amtsgerichtsgarten.
Ab 16 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen, es wird gegrillt und gechillt.
Picknickausrüstung mitbringen, ohne Getränke ist auch erlaubt.
Bei schlechten Wetterbedingungen weichen wir in den Zehentstadel aus.
Es spielen:
Sweet Lottery
Marcio Tubino & ARTet
Diamond Dogs
Sweet Lottery
ein musikalisches Improvisations-Glücksrad, bei dem Musiker*innen aus der Lebenshilfe und aus der Jazz-Kulturszene Freising gemeinsam im Prozess sphärische, verrückte oder
vielleicht doch ruhige Klänge entstehen lassen, nichts ist sicher – also Free Jazz PUR.
Drums - Mäx Huber
Trommel - Florian Aubeck
Vocal - Michael Röttig
Vocal - Julia Schröter
Xylophon - Irene Kerschner
Flöte, Percussion - Yasar Genc
Gitarre – Norbert Bürger
Keyboard, Steelpan – Klaus Bruckmeier
Dirigat - Andreas Hörhammer
Márcio Tubino & ARTet
ARTet ist das Projekt des brasilianischen Saxophonisten, Flötisten und Komponisten Márcio Tubino. Es entstand 2010 mit dem gleichnamigen Album. Was ursprünglich als Quartett geplant war, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer flexiblen Formation mit wechselnden Besetzungen und Gastmusikern. Daher der Name: ART + et.
Márcio Tubino ist seit vielen Jahren international tätig und trat auf vier Kontinenten auf. Dabei arbeitete er mit Künstlern wie Gusko Goykowich, Wolfgang Niedecken, Willy Astor, Joe Zawinul, Egberto Gismonti, Jonny Logan und Pippo Pollina zusammen.
Die Musik von ARTet bewegt sich zwischen Jazz und brasilianischer Musik. Die Kompositionen verbinden eingängige Melodien, abwechslungsreiche Rhythmen und harmonische Vielfalt, ohne dabei ihre Leichtigkeit zu verlieren.
Márcio Tubino - Sax, Flöte, Kompositionen
Viktor Makhnovich - Piano
Ciro Trindade - Bass
Guido May - Schlagzeug
Diamond Dogs
Die Diamond Dogs kreieren hypnotische Klangwelten zwischen Americana und Jazz Noir, in denen Gitarren-Effekte, dunkle Harmonien und elegante Improvisationen ineinanderfließen. Mit Verweisen auf Tom Waits und einem Gespür für das Verruchte entsteht Musik, die gleichermaßen nach verrauchten Kellerbars wie nach großen Film-Leinwänden klingt. Eigenwillig, intensiv und voller Atmosphäre – ein Soundtrack zwischen Avantgarde, Spelunken-Eleganz und David-Lynch-Film.
Ulrike Dirschl - Bass, Gesang
Phil Starzinger - Gitarre
Lud Pfundtner - Schlagzeug
Conny K & The BoostersMi. 20.05.26 HIRSCHWIRT MOOSBURG, 20:25 , EINTRITT FREI
Jazzy Bootiefunk
Wenn Conny Kreitmeier – alias Conny K. – mit ihren Boosters auf der Bühne steht, fiegen die FUNKen: Energiegeladen und unterhaltsam präsentiert die charismatische Sängerin mit ihrer exzellent besetzten Fresh-Combo – Roland Rost an der Orgel&Keys, Boris Boskovic am Bass und Tommy Eberhardt am Schlagzeug – Eigenes sowie Bekanntes und Unbekanntes aus Jazz, Funk und Soul, alles im gewohnt unkonventionellen Stil. Ob Funkliebhaber, Jazzfan oder einfach nur Musikbegeisterter – hier geht es zur Sache: Explosiver Gesang, Hammer-Solis, mitreißende Improvisationen und unerwartete Ausbrüche über heavy Funkbeats inklusive. Zum Zuhören, Zuschauen oder Abtanzen – das High-Power-Quartett treibt das Impro- & Groove-Level gnadenlos in die Höhe – und entfacht dabei regelrecht eine wilde Jamparty. Conny Kreitmeier steht seit vielen Jahren als Frontfrau, Arrangeurin, Texterin und Sängerin auf der Bühne – unter anderem bekannt durch die groteske Rock- und Popshow des Duos Orchester Bürger Kreitmeier, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde – u.a. mit dem Deutschen Kleinkunstpreis und dem Deutschen Satirepreis. Darüber hinaus ist sie für ihre Beiträge als Gastsängerin der Metal-Funk-Jazz-Band Panzerballett bekannt und war über viele Jahre fester Bestandteil der Kabarettsendung SchleichFernsehen (BR).
Conny K. & The Boosters sind:
Conny Kreitmeier: Lead Vocals & Vocal Transformer
Boris Boskovic: Bass & Background Vocals
Tommy Eberhardt: Drums
Roland Rost “Rosi”: Organ & Keys
Vincent Eberle QuintettMi. 06.05.26 HIRSCHWIRT MOOSBURG, 20:25 , EINTRITT FREI
Vincent Eberle, tp.
Alexander von Hagke, sax
Leo Betzl, p.
Peter Cudek b.
Sebastian Wolfgruber, dr.
Das Vincent Eberle Quintett ist eine feste Größe in der deutschen Jazzszene. Unter der Leitung des Trompeters Vincent Eberle verbindet die Band melodische Klarheit mit rhythmischer Energie und improvisatorischer Offenheit. Die Kompositionen des Bandleaders schaffen dabei Raum für Ausdruck und Interaktion. Mit Leo Betzl am Klavier, Alexander von Hagke am Saxophon, Peter Cudek am Kontrabass und Sebastian Wolfgruber am Schlagzeug formiert sich ein Ensemble, das technische Präzision mit spürbarer Spielfreude vereint. Das Ergebnis ist ein frischer, vielschichtiger Sound – modern, kommunikativ und unverkennbar eigen.
Magnet AnimalsSo. 26.04.26 HIRSCHWIRT MOOSBURG, 20:25 , EINTRITT FREI
Todd Clouser, git, voc.
Shanir Blumenkranz b.
Eyal Maoz, git
Jorge Servín, dr.
Auf den Erfolgen seiner A Love Electric-Trilogie und dem anschließenden Songprojekt Man With No Country aufbauend, vereint sich der Gitarrist-Komponist-Poet-Lyriker C Todd Clouser mit dem Schlagzeuger Jorge Servin und dem kraftvollen Duo aus Abraxas-Gitarrist Eyal Maoz und Bassist Shanir Blumenkranz zur Band Magnet Animals.
Ihr kraftvolles und erstaunlich einzigartiges Debüt, Butterfly Killer, voller skronkig lauter Gitarren im Schmelzofen-Intensitätslevel und Bewusstseinsstrom-Raps über rechtschaffene Riffs und riesige Backbeats, gilt als eines der seltsam faszinierendsten Werke im umfangreichen und wild eklektischen Katalog von RareNoise. Vom eröffnenden Schlag von Headphone Girls über den krassen Punk-Funk von Martha Fever bis hin zu der unheimlichen Ennio-Morricone-inspirierten Spaghetti-Western-Atmosphäre von I Give Up And Love Somebody und dem finsteren Titeltrack umgeht Butterfly Killer bei jeder Wendung das Gewohnte und schreitet mutig einer anderen Art von Muse entgegen.
GILBERT PAEFFGEN TRIOMi. 22.04.26 HIRSCHWIRT MOOSBURG, 20:25 , EINTRITT FREI
Magisches Klangdreieck
Claude Meier - Bass
Fabian Müller - Piano
Gilbert Paeffgen - Drums, Hackbrett
Das Gilbert Paeffgen vereint Tradition und Moderne auf einzigartige Weise: Mit virtuosen Soundcollagen schaffen es die drei Musiker, im Spannungsfeld zwischen verschiedensten Klangwelten und folk-inspirierten Melodien neue Raeume zu erschliessen. Wichtiger Teil der Performance ist dabei die spannende Verbindung zwischen dem traditionellen Appenzeller Hackbrett und der Ausdruckskraft des Klaviertrios im Jazz. Gerade eben ist zum 25 Jahr Jubilaeum des Gilbert Paeffgen Trios unter dem Tital „ Der Mann auf dem Trampolin“ die 6. CD erschienen.
Eine Kritikerin schrieb:
"Zu dritt kreieren uns die drei Mudiker auf dieser CD immer wieder eine Art schwebelosen Sound —losgelöst von allem, aber doch voll satter Farben.Ein Labyrinth an Tönen und Melodien"
Das Konzert wird finanziell unterstuetzt durch die PRO HELVETIA sowie der FONDATION SUISA.
PithDo. 16.04.26 FURTNER FREISING, 20:25 , EINTRITT FREI
Lino Blöchinger, sax.
Sean Noonan, dr.
Norbert Bürger, git.
PITH vereint die monumentale Kraft der Rockoper mit der Intensität des Punk-Jazz und der surrealen Logik des Theaters des Absurden. Die Band destilliert ihr Material zu rohen, hochenergetischen Performances, in denen orchestrale Echos in punkgeladene Hymnen, vertrackten Funk und surreale Improvisationen morphen.
Zusammen entfachen sie eine explosive Chemie: anarchische Improvisation, „twisted“ Funk, die Dringlichkeit des Punks und lebendiges rhythmisches Storytelling. Man stelle sich vor, der Wahnsinn New Yorks pralle auf Schweizer Free-Improv und einen zümpftigen Bayern – um sich dann gemeinsam in einem Aufruhr aus Klang, Narration und theatralischem Chaos zu verlieren.
PITH ist der kammermusikalische Ableger von Sean Noonans grenzüberschreitendem Doppelalbum The Drummer of Tedworth, das mit dem London Symphony Orchestra aufgenommen wurde. Im Zentrum jeder Performance steht Olis, Noonans Alter Ego und ein widerwilliger, körperloser Suchender. In PITH navigiert Olis durch kosmischen Schabernack, Trickster-Geister, heilige Unterhosen und die surreale Ankunft von Emmr, dem marsianischen Flüchtling, dessen wundersame Geburt Olis einen Körper verleiht: den Körper von Sean Noonan. Alles gipfelt in einem den Verstand raubenden Streich gegen Benjamin Franklin während eines seiner berühmten „Luftbäder“. Diese absurde und theatralische Erzählweise treibt jede Performance voran und macht jede Show unvorhersehbar und berauschend.
WildernMi. 08.04.26 HIRSCHWIRT MOOSBURG, 20:25 , EINTRITT FREI
Tobias Christl – Gesang, Keyboard
Peter Meyer – E-Gitarre
Dan Peter Sundland – E-Bass
Max Santner – Schlagzeug
WILDERN nimmt sich Vorlagen von Pop-Größen wie Nick Drake, George Michael oder Prefab Sprout und verwandelt sie in neue Klangräume. Die Originale werden nicht bloß interpretiert, sondern dekonstruiert, auseinandergezogen und neu zusammengesetzt. Bis man den Originalsong erkennt, vergeht eine gewisse Zeit. In diesem Zwischenraum entfaltet sich die Musik: vertraut und doch fremd, voller Ecken, Kanten, Kontraste und unerwarteter Wendungen. Zugleich bleibt die Seele der Songs erhalten – freigelegt und in ein neues Licht gerückt.
Die Arrangements dienen als Ausgangspunkt für die Band. Perfektion ist nebensächlich; entscheidend ist der Moment, in dem Energie spürbar wird. Es ist ein Suchen – ein Entdecken von Möglichkeiten in den Songs. Mit dem Repertoire entsteht ein eigenes Vokabular, getreu dem Freejazzgedanken. WILDERN ist wie ein Regal voller Platten – jeder Song ein neuer Raum, der ohne Geschichte nicht existieren würde. Der Trieb dahinter: reißerisch, ungezähmt – Wildern.
Tobias Christl ist ein Sänger, der im deutschen Jazz eine ganz eigene Stimme gefunden hat. Als vielseitiger und kreativer Geschichtenerzähler bewegt er sich mühelos zwischen verschiedenen Genres. Gemeinsam mit seiner Band entsteht Musik, die ganz natürlich aus einem Mosaik persönlicher Einflüsse und Eindrücke hervorgeht – unabhängig von stilistischen Grenzen. Im Mittelpunkt steht dabei stets die Lust, Neues zu erschaffen und musikalisches Neuland zu betreten.
Peter Meyer (Gitarrist und Teil des MELT TRIO) wurde 2022 mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet. „Es gibt wohl kaum einen vergleichbaren Gitarristen in Deutschland, der so vielseitig orientiert ist und so schöpferisch arbeitet wie Peter Meyer“ schreibt das Musikmagazin Sound and Image. Die Jazzthetik bezeichnet ihn als „Meister der Sounds“. Mit seinem Ansatz, sämtliche Einflüsse aus Jazz, Improvisation, Klangkunst, experimenteller Musik, Avantgarde Pop, Elektronik und Neuer Musik zu verschmelzen, hat Peter Meyer seine eigene Stimme entwickelt, die zu den wichtigsten einer neuen Musikergeneration zählt.
Der norwegische Bassist Dan Peter Sundland hat sich als herausragender Musiker und Komponist in der internationalen Szene etabliert. Er ist Teil bemerkenswerter Projekte wie HOME STRETCH, MONEYFRIENDS und MEOW, bei denen er die Grenzen zwischen Jazz, experimenteller Musik und improvisierten Klängen immer wieder neu auslotet – sowohl in Solo- als auch Gruppenprojekten.
Max Santner ist ein vielseitiger Schlagzeuger und Komponist, der in zahlreichen Projekten wie KEAO, MANKAI und BEATDENKER'S SINULARIA aktiv ist. Er hat auf renommierten Festivals wie dem Jazz Fest Berlin und dem Moers Festival gespielt und ist als Gründer des KIM Collective verantwortlich für die Organisation interdisziplinärer Konzerte und Festivals für improvisierte Musik.
Duo Abend - Annabell Sultan & Dähn & SettelmeyerMi. 25.03.26 HIRSCHWIRT MOOSBURG, 20:25 , EINTRITT FREI
Annabell Sultan
Tanja Amelyanenka, Geige
Karl Muskini, Pos., synth.
Das Programm ist bunt, es gibt Eigenkompositionen, aber auch Interpretationen.
Der Humor ist verirrt, die Absichten verquer, die Ideen torenhoch und endlos.
Musik für den gehobenen Hörgenuß, Viel Spaß.
Dähn & Settelmeyer
Friedemann Dähn - Cello, Live-Elektronik
Bernd Settelmeyer - Drums, Perkussion
Cello und Schlagzeug – das klingt zunächst nach Kontrast. In diesem Duo wird daraus ein gemeinsamer Körper: pulsierend, atmend, treibend. Aus dem Jazz kommend, aber nicht dort bleibend, bewegt sich die Musik zwischen klaren Grooves und offener Improvisation.
Das Cello erweitert seine traditionelle Rolle und agiert als Gitarre, Bass, Gesangsstimme und perkussiver Impulsgeber zugleich. Das Schlagzeug arbeitet mit Texturen, Akzentverschiebungen und dynamischer Feinzeichnung. Improvisation bedeutet in diesem Kontext nicht Beliebigkeit, sondern Zuhören, Reagieren, Risiko. Humor ist dabei ausdrücklich erlaubt – in überraschenden Wendungen, trockenen Pausen oder augenzwinkernden Brüchen, wenn das scheinbar Ernsthafte kurz aus dem Gleichgewicht gerät. Im Zentrum steht eine Musik, die im Jetzt entsteht: unmittelbar, intensiv , voller Gefühl und getragen von einer außergewöhnlichen musikalischen Kommunikation.
Friedemann ‚Fried’ Dähn (Cello und Elektronik). Seine vielfältigen und stilistisch sehr unterschiedlichen Tätigkeiten umfassen Jazz, elektronische Musik, audiovisuelle Projekte und innovative Projekte in musikalischen Grenzgebieten,. Von 2002 bis 2012 unterrichtete er als Professor für Audiogestaltung an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Hall. Er ist künstlerischer Leiter des Camp Festival – international festival for visual music und kuratiert die Reihe ‚Sonic Visions‘ im franz K. In Reutlingen.
Der Schlagzeuger und Perkussionist Bernd Settelmeyer studierte zuerst in München bei Rudolf Roth, danach an der Musikhochschule Stuttgart bei Pierre Favre. Schon bald begann er, sein Instrumentarium zu erweitern und Elemente aus anderen Kulturkreisen mit in das eigene Spiel einzubeziehen. Die Arbeit mit unterschiedlichsten Formationen und Musikern führte zu einer regen Konzerttätigkeit, auch in anderen Ländern wie der Schweiz, Rußland, Österreich, Indien, Südafrika oder Amerika. Neben zahlreichen CD-Aufnahmen gab es Fernsehauftritte (ARD, 3Sat, SWR), Rundfunkmitschnitte (SWR, Radio Bremen, BR, Deutschlandradio), sowie spartenübergreifende Projekte mit Schriftstellern (J. Nauom, P. O. Chojewitz), Filmmusik (z.B.: "River and tides" - Andy Goldsworthy), Theater (Staatstheater Stuttgart, Landesbühne Esslingen).
Elias Prinz TrioSa. 21.03.26 VHS Moosburg, 19:30 , EINTRITT 15,00 €
Veranstaltet von und in der VHS Moosburg, Anmeldung erwünscht und Abendkasse Infos unter: www.vhs-moosburg.de
Stark geprägt von der Musiksprache der Sinti, Django Reinhardts und der modernen Jazz Manouche Szene, meistert Elias Prinz es, zeitgenössische Elemente elegant in diese Einflüsse einzuweben. Er hat seinen eigenen Klang gefunden - virtuos, aber immer melodisch und mit viel Feingefühl, manchmal komplex, aber nie verkopft. Schon seit seinen Teenagerjahren bestreitet er Auftritte in Clubs und auf Festivals in ganz Europa. Durch enge Freundschaften zu Sinti Musikern tauchte Elias tief in die Musik und Tradition ein und entwickelte so seinen authentischen, melodisch unverkennbaren Stil, der das Feuer und die Schönheit dieser Musik aufleben lässt.
Mit dem aus Paris stammenden Rhythmusgitarristen Jean-Baptiste Delattre und der Münchner Kontrabassistin Ida Valentina Koch präsentieren sie ein Konzertprogramm aus Eigenkompositionen, neu interpretierten Perlen der Jazzliteratur und ausgewählten Stücken Django Reinhardts, welche in Elias‘ fein abgestimmten Arrangements zu Gehör gebracht werden.
Elias Prinz wurde unlängst ausgezeichnet mit dem 1. Preis des Münchner Kurt Maas Jazzawards 2023 sowie mit dem jungen Münchner Jazzpreis 2024, dem Förderpreis der Münchner Konzertgesellschaft 2024 und nun mit dem renommierten BMW Young Artist Jazz Award 2025.
Elias Prinz - Gitarre / Komposition / Arrangement
Jean-Baptise Delattre - Gitarre
Ida Valentina Koch - Kontrabass
Arktur AscendingMi. 11.03.26 HIRSCHWIRT MOOSBURG, 20:25 , EINTRITT FREI
Stefan Schreiber, Tenorsaxophon, Bassklarinette
Markus Heinze, komp, Baritonsaxophon
Georg Janker, b.
Mäx Huber, dr.
Die Formation um den Saxophonisten Markus Heinze schafft aus zerklüfteten Grooves, fröhlich-verwirbelten oder brüchig-schönen Melodien und mitunter lawinenartiger Expressivität einen Sound, der auf unseren Bühnen seinesgleichen sucht. Als hätten Albert Ayler, Tom Waits und Strawinsky mal was zusammen machen wollen.
Freiheit, Kreativität und Frische, wie man sie sonst eher aus Avantgarde- und Improvisations-Projekten kennt, blühen hier in einem satt groovenden Kontext. Souverän können die Musiker auch mal eine Form improvisatorisch zerbröseln, um sie später aus den herumliegenden Splittern wieder zusammenzusetzen. Oder sich in schwindelerregende solistische Höhenflüge katapultieren. Da macht das Gravitationsgesetz dann einfach mal Pause und der Aufwärtssog nimmt das Publikum mit in die Schwerelosigkeit: Dorthin, wo man sich fühlt, als wäre Freejazz zum Tanzen gemacht – ohne Boden unter den Füßen
Meet in the MiddleMi. 25.02.26 HIRSCHWIRT MOOSBURG, 20:25 , EINTRITT FREI
Christoph Holzhauser, dr.
Marco Netzbandt, p., synth.
Josef Holzhauser, git.
Raffael Holzhauser b.
Christoph Holzhauser, bekannt als der Drummer von Moop Mama, hat sich mit seinem neuen Projekt „Meet in the Middle“ einen Traum verwirklicht. Zusammen mit seinem Bruder Raffael am Bass, Onkel Josef Holzhauser an der Gitarre und Pianist Marco Netzbandt kreiert das Quartett einen einzigartigen Sound, der die Erinnerungen an die Jazz-Rock-Bands der 70er und 80er Jahre wieder aufleben lässt. Mit eingängigen Melodien, perfekt abgestimmten Soli und warmen, pulsierenden Grooves bringen sie frischen Wind in die Musikszene. Die Kompositionen sind eine Hommage an vergangene Zeiten, zugleich aber auch innovativ und modern. Jedes Stück erzählt eine eigene Geschichte, die das Publikum mitnimmt auf eine musikalische Reise. Die Band versteht es, verschiedene Stile miteinander zu verbinden und eine Atmosphäre zu schaffen, die zum Mitgrooven einlädt. „Meet in the Middle“ ist nicht nur ein Name, sondern ein Versprechen: Hier trifft Generationen übergreifende Musikalität auf zeitlose Inspiration.